LaCie Rugged Tripple Interface
Als ich heute von der Uni nach hause kam, lag ein kleines Päckchen auf meinem Schreibtisch…und in ihm meine neue externe Festplatte: Lacie Rugged Tripple Interface 500GB.
Die Gründe, die meine Entscheidung für diese Festplatte bewirkt haben, will ich hier kurz zusammenfassen:
Zum einem bietet sie mit einem USB-Port, einem FireWire 400-Port und einem FireWire 800-Port alle gängigen Anschlüße (abgesehen von eSATA) und bietet so eine hervorragende Konnektivität und durch die intelligenten Firewire-Ports auch Busse, die schnell genug sind, somit nicht den Flaschenhals bilden, und nicht zu lasten der CPU gehen. So ist das verschieben von großen Datenmengen keine langwierige Sache. Zwar wäre es zwecks Kaskadieren schöner gewesen, den FireWire 400-Port durch einen zweiten 800er zu ersetzten, aber das lässt sich verschmerzen, zumal man ja nicht all zu oft zwei Festplatten kaskadiert.
Der zweite auschlaggebende Grund ist, ist ihre stoßunempfindlichkeit. Dies wird zum einem durch die Gummierung des Gehäuses und zum anderen dadurch erreicht, dass die Festplatte im Gehäuse nicht festgeschraubt ist, sondern mit kleinen “Stoßdämpfern” fixiert wird (das hat auch den Vorteil, dass die Platte ohne jegliches Werkzeug aus dem Gehäuse entnommen werden kann). LaCie gibt eine Unempfindlichkeit für Stürze aus einer Höhe von bis zu 2,2m an.
Der dritte Grund ist, dass es sich um eine 2,5″-Platte handelt. Dies hat den Vorteil, dass sie keine extra Stromversorgung braucht und durch den FireWire800-Port mit der notwendigen Spannung versorgt werden kann und auch relativ leicht (250 g) ist; beides kommt der Mobilität zugute. Macs können (wie einige neure PCs auch) die Spannung am USB-Port zwar eh variieren, falls das angeschlossene Gerät eine höhere Spannung braucht, somit wäre auch so ein Betrieb ohne Netzteil möglich. Für andere Rechner kommt ihm Lieferumfang (zusätzlich zum USB-, FireWire400- und FireWire800-Kabel) noch ein seperates USB-Kabel mit, dass nur zur Spannungsversorgung dient (und daher auf der eine “Festplatten-Seite” eine Stromstecker besitzt.) Wohlgemerkt hat man dadurch keinen Kabelbaum mit zwei USB-Steckern, was ich persönlich sehr angenehm empfinde, weil am Mac der zweite Anschluss nur sinnlos hin- und herbaumeln würde (wobei ich die Platte eh über FW800 betreibe).
Nachdem ich heute nun gleich ein Backup über mehr als 100GB gemacht habe, muss ich erfreulicher Weise feststellen, dass die Platte erfreulich leise ist: wenn man nicht konzentriert zuhört, ist sie so gut wie nicht zu hören. Dies liegt wohl zum einem daran, dass es eine 2,5″-Platte ist als, so vermute ich, auch an der stoßunempfindliche Bauweise.
Bisher bin ich mit ihr vollauf zufrieden; ob die Platte hält, was sie verspricht, wird sich in Zukunft herausstellen.