Langsam…

Royper schrieb's am 11. Januar 2009 um 00:53 Uhr.

…kehrt die Normalität zurück.

Die alten Beiträge sind bei weitem nicht alle online – es fehlen noch 107. Doch sie werden folgen!
Tag für Tag füge ich ein paar neue alte Beiträge ein. Eine ideale Möglichkeit für euch alte, vergessene Artikel erneut zu lesen.

Übrigens: Die Zeitstempel einzelner Beiträge entsprechen dem Original.

Blog in Arbeit

Royper schrieb's am 8. Januar 2009 um 19:38 Uhr.

Das Aufspielen der alten Beiträge wird noch ein Weilchen dauern, da es kein brauchbares Back Up gibt. Somit muss alles manuelle in die Datenbank eingebunden werden.

Aber es geht voran …

Blog offline

Royper schrieb's am 2. Januar 2009 um 18:26 Uhr.

Auf Grund einiger technischer Probleme ist mein Blog vorrübergehende offline.
Ich hoffe, in den nächsten Tagen das BackUp erfolgreich aufspielen zu können um mein Blog wieder in Betrieb zu nehmen.
Sollte dies mir gelingen, werde ich in das selbstverständlich bloggen (wohl dem, der RSS nutzt).

Daher bitte ich um Geduld und Verständnis, wenn ich mehr Zeit benötige, als erwartet.

HDH a.d.B.

Royper schrieb's am 17. Dezember 2008 um 20:47 Uhr.

Als mein Bruder letzte Woche fragte, ob ich nicht spontan nicht mir nach Heidenheim an der Brenz – dem kleinen Städtchen, aus dem Karo kommt – mitkommen möchte, sagte ich ja, denn schließlich war ich da bisher noch nie gewesen.

Also packten wir Sack und Pack und führen in den Süden – dem Sommer entgegen. Allerdings kamen wir nur bis Schwaben und vom Sommer war hier auch nicht viel zu sehen – denn zu unser aller Freude lag Schnee, viel Schnee.
Nachdem wir also Freitag mittags hier in Berlin – wo zu diesem Zeitpunkt auch ein wenig Schnee lag – losfuhren, kamen wir abends dort an…und fanden das Haus erstmal verlassen vor: Karos Mutter war noch unterwegs, aber so holten wir schon mal unseren Krusch aus dem Auto und ich ließ mir erstmal die Zugangsdaten fürs WLAN geben.
Karos Mutter kam dann alsbald und verköstigte uns nach schwäbischer Art mit Spätzle und Braten – sehr lecker.

Am Samstag fand dann das 3-wöchentliche Training von “Praise by Dancing” statt.
Ich zog jedoch mit meinem Bruder, Karo, und ihrem Bruder los, um mir ein wenig von der Stadt anzuschauen. Wir kamen auch zum Heidenheimer Stadtschloss, von wo man einen wunderbaren Blick über die Stadt hat – und dort liegt auch ein Cache, den ich noch fix loggt.

Am Abend fand dann die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter von “Praise by Dancing” statt und da Karo und ihre Mutter langjährig dort mitarbeiten, waren wir auch dort – ich muss zugeben, dass dies überhaupt der Anlass für die Reise in den Süden war.
Die Weihnachtsfeier hat mir sehr gut gefallen. Neben einigen überaus humorvollen Beiträge gab es auch der Jahreszeit entsprechend besinnliche Darbietungen. Abgerundet wurde es durch ein vorzügliches Festmahl schwäbischer Art.
Und so ging auch dieser feierliche Abend zu ende.

Am Sonntag wollte wir dann wieder nach Berlin fahren, jedoch nicht ohne die Gelegenheit genutzt zu haben, die sich uns bot: Schlittenfahren.
Das war ein Spaß…

Doch auch dieser Spaß ging zu Ende und so zogen wir bis auf die Knochen durchnässt zum heimischen Kamin und nach einem köstlichen Mahl (wiederum schwäbischer Art) dann auch leider zurück nach Berlin.
Auf der Rückfahrt parkten wir im Stau auf der Autobahn, da diese auf Grund eines Unfalls gesperrt war. Es ärgerte mich sehr, den Akku meines Macs vorher nicht nochmal geladen zu haben, aber so nutzte ich die Zeit, um ein wenig zu dösen – und nach einer Stunde ging es dann auch schon wieder weiter und wir kamen ohne weitere Verzögerung in Berlin an.

Ich muss sagen, dass der Besuch im Süden mir sehr gut gefallen hat. Zum einen natürlich auf Grund der schwäbischen Küche, deren großer Freund ich mich zu bezeichnen habe, und den phänomenalen Kochkünsten Karos Mutter, die uns so manch fabelhaftes Mahl vorsetzte. Auch war die Gemeinschaft mit ihr und Karos Bruder eine sehr angenehme und erheiternde und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch dort.

Weiß

Royper schrieb's am 21. November 2008 um 12:37 Uhr.

Es schneit…alles weiß…toll.

Ganz leicht

Royper schrieb's am 15. November 2008 um 01:01 Uhr.

Jeder kennt noch aus der Schulzeit die Qual in der Physik (ich spreche hier natürlich nicht aus meiner Sicht) mit den abertausenden Gleichungen, die irgendwie gelernt werden wollten und in was für einen Lernaufwand sich dies äußerte. Dabei ist alles ganz leicht: Alles, was man braucht, um z.B. sämtliche Gleichungen der klassischen Mechanik herzuleiten sind zwei Dinge:
1. die drei newtonschen Axiome und 2. ein geeignetes Koordinatensystem – weder mehr noch weniger!
Dieses einfach Beispiel können wir verallgemeinern: Was benötigt wird, sind nicht viele Gleichungen, sondern die richtigen.

Diese – meiner bescheidenen Meinung nach – fundamentale Erkenntnis, lässt sich verallgemeinern und auf viele andere Dinge beziehen, daher hier noch einige anschauliche Beispiele für alle Nicht-Physiker unter euch Lesern:

Auf so machen Touren, die ich mit den Rangern machen durfte, habe ich immer wieder erlebt, dass so mancher (und ich gebe zu, früher gehörte ich dazu) 15kg und mehr mit sich führte – ohne Wasser, Kocher und Proviant – für ein Wochenende! Doch alles ich das obige Prinzip erkannte, merkte ich, dass diese Gewichte bei mir dadurch zustande kamen, dass ich mit den falschen Gleichungen (in diesem Fall Ausrüstungsgegenständen) arbeitete und somit eine Verallgemeinerung und Vereinfachung nicht möglich war, will heißen: Wozu brauche ich ein normales (Essbesteck-)Messer, wenn ich sowieso ein Fahrtenmesser dabei habe? Muss es die schwere Edelstahlisoliertasse sein oder tut es nicht auch eine leichte aus Plastik. Ein Teller ist was ziemlich unpraktisches, wenn man sowieso einen Kochtopf dabei hat, aus dem gegessen werden kann. Brauche ich unbedingt eine schwere Regenjacke mitzunehmen, wenn ich so oder so einen Poncho dabei habe, der zumal noch viel flexibler einsetzbar ist.
So war ich in der Lage, mein Rucksackgewicht auf 10 kg mit 3 Litern Wasser, Kocher und Proviant zu reduzieren.
Jetzt streife ich im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert durch Feld und Wald – ohne schlechter gewappnet zu sein, als meine Gefährten.

Anderes Beispiel:
Mein Mac hat eine 250GB Festplatte. Davon sind momentan 117 belegt. Womit? Erstaunlicherweise mit viele Dingen, die ich einfach nur gespeichert habe, um sie in den unmöglichsten Fällen irgendwann mal gebrauchen zu können – und wenn dieser Fall eintritt, habe ich festgestellt, geht es viel schneller, eine neue Lösung zu finden, als die alte zu suchen und an das neue Problem anzupassen. Daher bin ich gerade fleißig am ausmisten (vor einigen Tagen waren noch 200 GB belegt, aber solchen unnötigen Ballast wie Microsoft® Windows® XP habe ich als erstes über Bord geworfen).

Doch trifft dies bei mir – und ich vermute bei vielen von euch ist das ebenso – nicht nur auf meine virtuellen Güter zu sondern auch auf die realen. Daher habe ich schon seit geraumer Zeit mein Verhalten insofern geändert, dass ich, bevor ich mir etwas anschaffte, sehr genau überlege, ob ich genau dieses etwas brauche oder ob ich nicht doch etwas anderes benutzen kann, um das Problem zu lösen. Doch – so muss ich ehrlich gesagt zugeben – sind meine Beweggründe alles andere als finanzieller Natur. Denn ich bin durchaus dazu bereit, für gute Qualität auch den Preis zu zahlen, den sie Wert ist und im Zweifelsfall mehr zu zahlen, aber dann auch den Gegenwert an Qualität zu erhalten; ich bin ein großer Gegner von Wegwerfprodukten und der momentanen Konsum- und Lustgesellschaft, in der wir leben.
Nein, es ist vielmehr so, dass Besitztümer mich belasten. Ich muss sie pflegen, in Ordnung halten, aufräumen etc. pp. Das kostet mich Zeit, Zeit, Nerven und Zeit. Und diese investiere ich lieber in andere Dinge, als darin, meine Krimskrams und allerlei unnötigen Krusch in Schuss zu halten.
Daher besitze ich nicht viel, aber das, was ich besitze, ist auch das, was ich brauche.

Langer Rede kurzer Sinn: Weniger ist Mehr!

Doch ist dieses Prinzip auch metaphysisch anwendbar:
Ist es nicht so, dass jeder seinen Rucksack mit Sorgen, Nöten und anderen Dingen trägt, die ihn belasten und zu Boden drücken, teilweise schier an der Stelle fesseln? Jeder ist doch auf der Sache nach Bestätigung, Anerkennung, Ehre und – ja im Endeffekt, aber nicht nur dort – Liebe?
Wäre es nicht toll, all diesen Ballast abzulegen? Bestätigung nicht aus irgendwelchen billigen Taten und Dingen zu beziehen, die vergänglich sind. Anerkennung und Ehre zu erhalten, die nicht mühsam erkämpft werden muss? Geliebt zu werden und genau zu wissen, dass man sich dies nicht verdienen kann, sondern es ein Geschenk ist, das man nur zu empfangen braucht – nicht mehr, aber auch nicht weniger?

Dafür ist Jesus ans Kreuz gegangen…

Die Vertikale

Royper schrieb's am 13. November 2008 um 23:19 Uhr.

Heute war ich seit langen mal wieder in der Vertikale unterwegs, will heißen: Klettern!
Und ich muss sagen, ich habe es mehr vermisst, als ich mir eingestehen wollte:
Der Schweiß, der einem aus alle Poren strömt, die unter der Anspannung zitternden Muskeln, wenn man mit aller Kraft versucht, auf den kleinsten Unebenheiten der Wand Halt zu finden, das Gefühl, den Halt zu verlieren, das Fallen, der Ruck – man baumelt am Seil hin und her. Auf ein neues, schnell und dynamisch, die Stelle überwinden, oben ankommen, “Stand!”, man geht ins Seil… und ruht. Die Hände umfassen das Seil, das wohlgeheißene; sanft gleitet man dem Erdboden entgegen.
Dort stehend, am ganzen Leiben noch vor Anstrengung zitternd – nicht in der Lage seiend, den Knoten zu öffnen. Doch: Erleichterung, Entspannung, Stolz – man war oben.

DSC00802

Campus

Royper schrieb's am 17. Dezember 2007 um 20:45 Uhr.

Nun sind schon zwei Monate meines Physikstudiums vergangen und ich muss sagen, es macht sehr viel Spaß. Es ist jedoch auch sehr herausfordernd und anstrengend.

Also hier ein paar Bilder vom Campus. Auch wenn ich zugeben muss, es nicht die besten sind und noch einige fehlen, die nachzureichen ich jedoch gelobe.


Das Gebäude von FB Physik.


Nochmal.


Das Pi-Gebäude (warum wohl), gehört den Mathematikern und dort habe ich mein Mathe-Tutorium.


Vorlesung “Mathematik für Physiker I”


Vorlesung “Theoretische Physik I”

Zitat der KW 10

Royper schrieb's am 7. März 2007 um 23:59 Uhr.

But very often, in the history of science, nature likes simple concepts, but it has quite complicated realisations.

- Professor John March-Russell, Department of Physics, University of Oxford

Zitat der KW 09

Royper schrieb's am 4. März 2007 um 15:29 Uhr.

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und die Weisheit, das eine von dem anderen zu Unterscheiden.

- Christoph Friedrich Öttinger